
Quelle: Haus der Geschichte (Bonn)

Quelle: Haus der Geschichte (Bonn)
Für die weiblichen Apple-Fans:


Wer mag schon Montage?
Was ist daran Nichtraucherschutz, Raucherkneipen und hermetisch-abgetrennte Raucherbereiche dicht zu machen?
Passivrauchen unterbinden, okay – aber in keinem der oben genannten Bereiche halten sich Nichtraucher überhaupt auf. Und so werden auf dem Altar der political correctness und des Gutmenschentums persönliche Freiheiten der Menschen geopfert.
Alle Restaurants und Lokale, in dem sich Nichtraucher aufhalten, müssen rauchfrei sein. Aber dafür müssen die wenigen verbleibenden Raucherkneipen nicht verboten werden.
Nebenbei zeigt dieser bayerische Vorstoss:
Volksentscheide führen, bei allem basisdemokratischen Jubel, unter Umständen zu ähnlich missratenen Ergebnissen wie Entscheidungen "von oben".
Mehr: Wider den Moraltotalitarismus!, Strikte Rauchgegner siegen in Bayern
Null Prozent ist auch eine Frauenquote.
Quelle: Titanic
Das ZDF vermeldete heute morgen per RSS:

Im Artikel selbst ist ebenfalls zu lesen: FIFA-Boss: Videobeweis und Co. zurück auf der Agenda
Ich halte den Videobeweis persönlich für einen großen Schritt in Richtung Fairness. Aber wie kommt man beim ZDF zu der Schlussfolgerung, eine entsprechende Änderung stünde bevor oder überhaupt zur Debatte?
Das einzige Zitat von FIFA-Chef Joseph Blatter deutet in eine ganz andere Richtung:
Den Videobeweis wie im Eishockey wird es nicht geben, dafür gibt es im Fußball zu wenige Unterbrechungen.
Aus der Rubrik Ja, was denn nun? ein aktueller Beitrag des ZDF:
Gemeint ist wohl das in der Überschrift genannte Spiel gegen Algerien, das tatsächlich an einem Mittwoch stattfand.
Nachtrag 11:40 Uhr: Das ZDF hat den Fehler jetzt bemerkt und behoben.
Quelle: ZDF Sport Kurzmeldungen
Die angedachte Brennelemente-Steuer soll die Energiekonzerne an denen von ihnen verursachten Kosten für den Atommüll (bisher vom Steuerzahler getragen) beteiligen und den Haushalt um 2,3 Milliarden Euro pro Jahr stärken.
Die Energiebranche ist erwartungsgemäß empört!
Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,
wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?
[...]
Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle "über ihre Verhältnisse" gelebt?
Stephan Ueberbach vom SWR kommentiert auf tagesschau.de die beschlossenen Haushaltseinschnitte von Union und FDP: Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?
Nachtrag vom 09. Juni: Auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat sich nun via Twitter in die Debatte eingeschaltet und einen zünftigen Shitstorm heraufbeschworen. Wohl bekomm's!
Eine Familie in Hartz IV, 2 Kinder, erhält inkl. Elterngeld 1885 € vom Staat. Netto! Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?
Quelle: Familienministerin gibt auf Twitter die Marie Antoinette
Rolf testet, und die Welt schaut zu.
Stolz sein dürft ihr auf euren Test Flashartikel, liebes ZDF, aber muss man deshalb gleich alle Abonnenten des RSS-Feed auf den Testartikel hinweisen?
Langeweile im Radio und der Musikverwaltung? Dann einfach mal meinen Musiktipp des Tages als Video anschauen, vielleicht gefällt's:

Jupiter has lost one of its prominent stripes, leaving its southern half looking unusually blank. Scientists are not sure what triggered the disappearance of the band.
Quelle: Jupiter loses a stripe

Demnächst ist ein dehnbarer Begriff, StudiVZ...
According to these findings, Flash is by far the most popular mobile video format, accounting for a full 90% of total video traffic. That’s one strike against Apple’s no-Flash marching orders.
Another is the stats on adult content; four of the top 10 video sites accessed from mobile phones contain only adult content. So much for "freedom from porn."
Mehr: Freedom from porn
Quelle: The State of Mobile Video: Porn, Flash and Stalling
Das nennt man dann wohl konsequente Fortführung von Anti-Porno-Politik und Zensur: Apple manipuliert die Bestsellerliste seines Internet-Buchladens iBook und stufte drei Bücher künstlich herab.
Was haben wir vor 10 Jahren doch gelacht über die krüppeligen Übersetzungen von Babelfish und Co. Dass heute noch wirklich Seiten auf diese Texte zurückgreifen würden, hätte ich nicht erwartet.
So zum Beispiel tweetmeme: nicht nur bei erfundenen Kunstwörtern wie tweet versagte offensichtlich das verwendete Tool.
Sehr spaßig auch die Buttons, die das Popup abschließen:
Nachdem vor Kurzem bereits eine dezente Überarbeitung von Google News vorgenommen wurde (Aufschrei der Nutzer inklusive), ist jetzt Google Images dran. Die Bildersuchmaschine umfasst nach Aussagen des Betreibers mittlerweile rund 10 Millarden Bilder.
Bereits in den nächsten Tagen und Wochen soll die auf den ersten Blick ansprechende neue Übersicht in den unterschiedlichen Ländern Einzug halten. Alle Details gibts im offiziellen Google Blog.
Mehr: Google Images
Defekte Antennen, ungenaue Displays, kritische Presse und übereifrige Moderatoren – Apple erlebt in diesen Tagen einen absoluten PR-Alptraum.
Eine Zusammenfassung der Ereignisse zum Nachlesen.
Da macht das World Wide Web Consortium (W3C) endlich einmal seine Seite neu, und schon scheinen weite Teile des Auftritts nicht mehr zu funktionieren.
Auffälligstes Beispiel: der (X)HTML-Validator. Nachdem das Tool schon seit Tagen sehr langsam war, ist er im Moment überhaupt nicht mehr zu erreichen.
Für das neue Design lohnt sich der Ausfall übrigens meiner Meinung nach nicht einmal. ;)
Für das folgende Video, mit dem ein Mitarbeiter von Best Buy seine alltäglichen Verkaufsgespräche mit iPhone-Fans nachstellte, verlor der Ersteller seinen Arbeitsplatz. Seine Chefs wollten es sich wohl nicht mit Apple und dem Kult darum verscherzen.
Nach der Rückkehr von Futurama auf die Bildschirme bleibt natürlich auch eine satirische Auseinandersetzung mit dem Apple-Fandom nicht aus:

Im Kopf hatte ich die Idee dazu schon mehrere Jahre – jetzt musste sie endlich auf den Monitor: mein Beitrag zum Thema 'Evolution der menschlichen Gesellschaft'.
Der eigentlich recht alte Comic auf Oatmeal zum Thema Apple-Fandom passt wie die Faust aufs Auge zum aktuellen iPhone-4G-Hype: What it's like to own an Apple product

I'm in your signs.
I'm in your browsers.
I'm in your instant messengers.I'm not just a font. I am a force of motherfucking nature and I will not rest until every uptight armchair typographer cock-hat like you is surrounded by my lovable, comic-book inspired, sans-serif badassery.
Quelle: I'm Comic Sans, Asshole.
Ist das iPad die Zukunft der Internet-Pornografie oder deren Sargnagel?
Wird Steve Jobs aus Wut über seine Kritiker rot anlaufen und sterben?
Wir man in der Playboy-App jemals Brüste zu sehen bekommen?
Das Aktionsbündnis Freedom from Porn wird alles dafür tun!
Google verbannt das Windows-Betriebssystem von sämtlichen Firmenrechnern.
Nach Aussage der Mitarbeiter werden Firmenrechner zur Zeit auf andere Systeme umgestellt – Angestellte dürfen dabei zwischen Apple Macs und Linux-Rechnern wählen. Grund hierfür dürften die Angriffe chinesischer Hacker im Januar gewesen sein.
Wer trotz der bekannten Risiken bei Windows bleiben will, benötigt den Segen der Bosse:
Employees wanting to stay on Windows required clearance from “quite senior levels“, one employee said. “Getting a new Windows machine now requires CIO approval,“ said another employee.
Quelle: Financial Times
What a brave new world: eBook-Reader sind schwer im Kommen. Unzählige Hersteller von Apple bis Vigorhood haben einen im Programm oder in der Mache. Dass gerade die internetfähigen Geräte aber reichlich "kommunikativ" ausfallen, trübt nicht nur bei mir die Vorfreude.
Wie jetzt bekannt wurde, telefoniert etwa die Software des Amazon Kindle regelmäßig "nach Hause" und meldet, welche Bücher der Besitzer liest und welche Textstellen er als besonders wichtig markiert hat. Auswertungen dazu lassen sich bereits heute online einsehen – in der Tat nicht die erste Verfehlung des Unternehmens in dieser Richtung.
Pakistan sperrte gestern scheinbar den Zugriff auf Facebook, weil dort der Wettbewerb Everybody Draw Mohammed Day! stattfindet und Bilder des Propheten im Islam verboten sind.
Heute vermelden die Agenturen nun, dass inzwischen rund 450 Internetseiten nicht mehr erreichbar seien. Darunter befinden sich prominente Beispiele wie Youtube und Wikipedia.
Dass die schwedischen IKEA-Rocker von The Pirate Bay (TPB) bewundernswert dreist und hartnäckig sind, haben sie seit den ersten Kontakten mit dem Gesetz anno 2006 immer wieder bewiesen. Nicht umsonst brüstet man sich damit, the world's most resilient bittorrent site zu sein.
Was aber in den letzten Wochen auf sie einprasselt, hätte so manch andere Seite längst zum aufgeben bewegt.